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Der hessische Landwirt hatte den Vertretern der Firma Syngenta vertraut, als diese ihm versicherten, der gentechnisch veränderte Mais Bt 176 werde bereits im Maul der Kühe, die ihn verzehren, vollständig abgebaut.
Doch heute, nach fünf Jahren, muss er feststellen: Genau die fünf Rinder, die er mit der neuen »Wundersorte« gefüttert hatte, sind auf rätselhafte Weise gestorben. Und er weiß noch mehr: Das veränderte Bt-Eiweiß, das den Mais vor Insekten schützen soll, wird keineswegs vollständig abgebaut: Es fand sich z.B. im Magen, Darm und Kot von Kühen wieder.
Der Landwirt wandte sich in seiner Not an die zuständige Behörde, das Robert-Koch-Institut in Berlin. Doch diese tat nichts, um den Fall aufzuklären.
Gerade jetzt, wo in der Europäischen Union die Aussaat von genmanipulierten Pflanzen unter bestimmten, noch zu klärenden Bedingungen wieder gestattet werden soll, kommt so ein Fall natürlich reichlich ungelegen.

aus der Zeitschrift
»Das Friedensreich«
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