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Verläuft ein Tag oder ein bestimmtes Tun zur Zufriedenheit, kann es sein, dass der Mensch dankbar dafür ist. Ist er aber mit seiner Lebenssituation unzufrieden, misslingt sein Tun oder belastet ihn ein Geschehen, dann neigt er oft zur Klage oder zum Nörgeln, was nicht selten weiteres Misslingen und Unzufriedenheiten nach sich zieht.
Wem es jedoch gelingt, selbst in einer schwierigen Situation zu danken, der tut sich und anderen nur das Beste. Wer es selbst noch nicht ausprobiert hat, kann es nun auch bei den US-amerikanischen Psychologen Emmons und McCullough nachlesen (Psychologie heute 7/03), die chronisch kranke Menschen nach ihrer Einstellung zur Dankbarkeit befragt hatten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich eine dankbare Grundhaltung positiv auf die Gesundheit auswirkt und nannten sie in diesem Zusammenhang eine »überaus nützliche Investition für die Zukunft«.
»Lerne rechtes Danken«
Die Wissenschaftler sind damit einer Wahrheit auf der Spur, die auch von vielen Propheten und Weisen gelehrt und gelebt wurde und wird. So heißt es z.B. in dem Büchlein »Vaterworte auch an Dich« (Verlag DAS WORT, 1984), die durch die Prophetin Gabriele offenbart wurden: »Lerne rechtes Danken! … Wer für alles dankt, auch in Krankheit und Not, der erwacht in Mir, dem Geist des Lebens. Tiefer Dank schenkt Erquickung für die Seele und den Leib. Der Mensch, der dankt, vergisst sich selbst. Im Selbstvergessen … erwacht Meine Kraft in dir, die alles ordnet und bereinigt, die vieles aufhebt und tilgt« (S. 34).
Auch dies konnten die Forscher bestätigen: Dankende Menschen seien viel eher in der Lage, Abstand zu sich selbst zu gewinnen und sich auch um andere Menschen zu kümmern und ihnen zu helfen.

aus der Zeitschrift
»Das Friedensreich«
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